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Was ist ISO / Isozahl?

Die ISO-Zahl (kurz: ISO) stellt in der digitalen Fotografie das Pendant der ISO-Empfindlichkeit eines analogen Films dar.

Je höher die ISO-Zahl desto „lichtempfindlicher“ ist der Film der Kamera, was heute dem Sensor entspricht.

Eine höhere ISO-Zahl ermöglich bei gleicher Blende und gleichem Licht eine kürzere Verschlusszeit. Jedoch erhöt eine größere ISO-Zahl auch das sogenannte Rauschen des Bildes was zu Qualitätsverlusten am Bild führt.

Histogramm – Was ist es? Was mache ich damit?

Das Histogrammist eine sehr wichtiges Diagramm was die meisten Kameras heute während der Aufnahem oder für die gemachten Bilder direkt anzeigen kann. Das Histogramm zeigt die Verteilung der Helligkeitswerte des Bildes über den gesamten Helligkeitsbereich.

Dabei sind links die Tiefen (schwarzen Töne) und recht die Lichter (helle Töne) dargestellt. Die „Berglandschaft“ zeigt an wieviele Bildanteile (Pixel) den entsprechenden Helligkeitswert im Bild angenommen haben.

 

Es gibt 2 Arten von Histogrammen. Ein „Helligkeits-Histogramm“ das die RGB-Kanäle kombiniert darstellt oder ein „RGB-Histogramm“ das die Farbkanäle (rot, grün und blau) getrennt anzeigt.

Die enthaltene Information ist bei beiden Histogrammen identisch.

In einem kontrastreichen Bild erstecken sich die Helligkeitswerte über alle möglichen Helligkeitswerte. An den Rändern sollten die hellen und dunklen Werte des Bildes stets weich auslaufen, da hier die Bildinformationen beschnitten werden.

Mit dem Histogramm kann eine Unterbelichtung oder eine Überbelichtung sehr leicht beurteilt werden.

 

 

Was ist die Schärfentiefe?

Die Schärfentiefe ist der Bereich eines Bildes / einer Fotografie der als scharf angesehen wird.

Das Bild ist in der Fokus-Ebene maximal scharf. Davor und dahinter wird das Bild immer unschärfer. So ergibt sich ein Bereich, in dem man eine akzeptabele Schärfe eines Bildes hat. Dieser Bereich wird als Schärfentiefe bezeichnet.

Die Schärfentiefe wird auch als Tiefenschärfe bezeichnet.

Maßgeblich wird die Schräfentiefe von der Blende (Blendenzahl), de Sensorgröße der Kamera und dem Anstand zwischen Kamera und zu fotografierendem Objekt bestimmt.

 

Was ist die Blende / Blendenzahl?

Die „Blende“ ist ein Teil eines Objektivs, mit der die Öffnung des Objektivs beeinflusst.

Je kleiner die Blendenzahl eines Objektivs ist (z.B. f=1/4, f=1/2,8) desto

  1. größer ist die Öffnung des Objektives
  2. lichtdurchlässiger ist das Objektiv
  3. mehr Licht fällt bei gleicher Belichtungszeit auf den Bildsensor oder Flim

Mit einer Wahl der Blende wird die Schärfentiefe maßgeblich beeinflusst.

Vergleichbar ist die Blende mit der Pupille eines Auges.

Der Einfluss der Blendenöffnung auf die Schärfe eines Objektes ist durch folgendes „Experiment“ zu veranschaulichen:

Wenn Sie ein Objekt unscharf sehen so kneifen Sie die Augen zusammen um es besser erkennen zu können. Das Zusammenkneifen der Augen ähnelt dem Schließen der Blende eines Objektivs (f=1/22).

 

 

Welche Kamera ist die richtige für mich?

Diese Frage ist fast nicht zu beantworten. Jeder muss selbst wissen wieviel Geld er in sein Hobby oder seinen Beruf investieren möchte.

Eine teurere Ausrüstung ist keine Garantie für bessere Bilder. Natürlich hat man meist mit einer teureren Ausstattung auch mehr Möglichkeiten sein Bild zu gestalten, jedoch muss auch bedacht werden, dass ein gutes Kamerasystem stets nur so gut ist wie das schwächste Glied des Systems. Dazu gehören Objekive, Filter, Stative, Blitze usw.

Ebenfalls entscheidend für ein technisch gutes Bild ist die Erfahrung des Fotografen sowie die Zeit die sich der Fotograf für die Vorbereitung und das das Bild selbst nimmt.

 

Heutzutage liefern auch Handykameras schon sehr gute Bilder (bei guten Lichtverhältnissen).

Eine Stufe höher sind die Kompaktkameras einzustufen. Diese sind gut mitzunehmen und schnell einsatzbereit.

Mit einer DSLR Kamera können unbestritten die besten Bilder aufgenommen werden, jedoch sind diese eher unhandlich und schwierig zu transportieren.

Systemkameras schließen den Lücke zwischen den DSLR-Kameras und den Komapktkameras. Die liefern ermöglichen qulitativ bessere Bilder als mit einer Kompaktkamera ohne dabei so groß zu werden wie eine DSLR.

 

Was ist das Besondere an einem Shooting im Fotostudio?

Oft hört man, dass die Studiofotografie sehr langweilig sei. Das können wir jedoch verneinen.

In einem Fotostudio zu fotografieren ist genauso spannend wie die Outdoor-Fotografie. In einem guten Studio gibt es genug Requisiten und Kulissen um ein spannendes und abwechslungsreiches Shooting haben.

Der Vorteil von Studioaufnahmen im Vergleich zu „OnLocation“ oder „Outdoor“ Shootings ist die volle Kontrolle über Licht und Schatten. Mit entsprechender Aussattung in einem Fotostudio kann man das Model in das perfekte Licht rücken und somit mit der Lichtsetzung dem Bild eine gewisse Stimmung verleihen. Aufnahmen mit mindestens einer natürlichen Lichtqulle (Sonne) ist diese volle Kontrolle über das Licht nicht mehr gegeben – jedoch reizen solche Shootings mit anderen Vorzügen.

 

 

Mehr über Lichtsetzung im Studio erfahren Sie in unseren Workshops.

 

Was gehört zur Grundausstattung eines Fotografen?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Je nachdem welche Absichten der Fotograf hat und welche Aufnahmen er machen möchte ändert sich die „Grundausstattung“.

Ein „Hobby-Knipser“ wird vielleicht mit seinem Handy oder einer Kompaktkamera schon zufrieden sein.  Wer etwas mehr Wert auf die Qualität seiner Bilder legt sollte z.B. über Systemkameras nachdenken.

Wer als (Hobby-)Fotograf auftritt sollte jedoch dann schon mehr Geld in die Hand nehmen und auch ein paar Euro in seine Ausrüstung investieren.

Exemplarisch seinen hier einmal ein paar (wichtige) Gegenstände aufgezählt

  • (D)SLR
  • Weitwinkel- bis Teleobjektive (entweder über ein Universalobjektiv oder über verschiedene Objektive)
  • Systemblitz
  • Speicherkarten in ausreichender Größe und Anzahl
  • Akkus / Batterien in ausreichender Anzahl
  • Tragetasche / Rucksack, ….
  • Stativ

Je nach Aufnahmebereich (Natur, People, Architektur, …) ist noch weitere Ausstattung, wie Filter usw. , nötig.

Jeder muss selbst entscheiden, wann er mit der Qualität seiner Bilder zufrieden ist und was er bereit ist zu investieren.

 

Die oben genannte Auflistung ist beispielhaft und muss nicht immer ein Vermögen kosten.

 

 

 

Was ist die Belichtungszeit?

Die Belichtungszeit ist die Zeit, die der Verschluss den Sonsor freigibt und damit Licht auf den Bildsensor einer Kamera fällt.

Die höher (länger) die Belichtungszeit ist, desto heller wird das Bild. Jedoch steigt mit der Belichtungszeit auch die Bewegungsunschärfe und das Risiko der Verwackelung eines Bildes.

Die richtige Wahl der Belichtungszeit ist für ein gutes Bild von entscheidener Rolle. In unseren Workshops erfahren Sie, wie Sie die Kameraparameter richtig einstellen und Ihre Bilder nach Ihren wünschen entstehen.

 

Was ist eine (D)SLR Kamera?

(D)SLR sind (digitale) Spielgelreflexkamera.

DSLR = Digital Single-Lens Reflex

Die Vor- und Nachteile dieser Kameras erklären wir in unseren Workshops ausführlich.